Passwortschutz einiger Artikel

Unser ehemaliger Hochschulseelsorger Herr Dipl. theol. Stephen Ejaz Gill ist seit kurzem erneut auf Arbeitssuche. Da ich hier im Blog Seiten von ihm beleuchtet habe, die bei zukünftigen Arbeitgebern eventuell negativ auffallen können, wurde ich gebeten die Artikel zu löschen.

Ehrlich gesagt habe ich mich schwer getan. Einerseits will ich kein Arschloch sein und dem Mann seine Zukunft komplett verbauen. Andererseits kann ich auch nicht verantworten, dass er erneut mit ähnlichen Aufgaben betreut wird und dabei bei anderen die selben Probleme auftreten wie hier in Ilmenau.

Um wenigstens die Artikel:

aus dem Google-Index zu bringen, habe ich sie mit dem Passwort „Gill“ versehen. Dinge die einmal im Netz geschrieben sind, kann man nicht wieder löschen und Dinge die im nachhinein falsch sind, sollte man eigentlich nicht geschrieben haben.

Ich hoffe ich kann damit Herrn Gill ein wenig entgegen kommen und gleichzeitig meiner eigenen ethischen Verantwortung gerecht werden.

Für die zukünftigen Arbeitgeber: Ich kann nur schreiben, was passiert ist. Herr Gill hat durchaus Qualifikationen und Kompetenzen die Ihnen nützen können. Eventuell helfen auch meine Erfahrungen aus der Katholischen Studentengemeinde am Hochschulstandort Ilmenau, Herrn Gill besser in seiner Arbeit zu unterstützen und ihm gezielter zu helfen.


Update 03.08.2017:

Ich glaube ich habe gestern meine Gedanken nicht ausreichend strukturieren können.

Die Bitte zur Löschung der Artikel wurde an mich von mehreren Seiten herangetragen. Einmal von Herrn Gill selbst, aber auch aus der Pfarrgemeinde und dem Bekanntenkreis. Mein Problem damit ist: ich lösche nur ungern. Zum einen sind Texte und Bilder dank Internetarchiven und Web-Caches auch nach der Löschung noch auffindbar, zum anderen hat es den Anschein für mich, als hätte ich etwas falsch gemacht und will nicht dafür gerade stehen.

Wie schon geschrieben sind die Artikel aus meinem persönlichen Erfahrungen entstanden und ich stehe auch heute noch dazu. Natürlich sind die Probleme nicht auf eine Person rückführbar, sondern vielschichtig und hätten durch andere Umstände vielleicht umgangen oder zumindest abgemildert werden können.

Dazu kam auch die Frage, ob man die Erfahrungen aus der Studentengemeinde für sich behalten soll oder ob zukünftige Wirkungsorte der Gemeinde nicht doch darüber informiert werden sollten. Ich bin es ja auch, der regelmäßig über die schlechte Informationspolitik der Amtskirche den Kopf schüttelt, da mit Informationen viele zukünftige Probleme vermieden werden könnten.

So. Ich hoffe das beleuchtet meine Beweggründe noch etwas besser.

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