in News

BitTorrent Sync

Ich habe ein neues Spielzeug gefunden :D. Vor kurzem berichtete Heise von BitTorrent Sync als Alternative zu Dropbox. Da ich ein begeisterter Nutzer von Dropbox bin, aber auch die Nachteile kenne, probierte ich es aus. OK, die große breite Nutzerbasis wirds wohl nie geben und ich hab die ersten Defizite in der Alphaversion entdeckt, a b e r: Es macht einfach nur Spaß 😀

Installiert habe ich das ganze mittlerweile auf einem Win7-Laptop, WinXP-Rechner und einem Ubuntu 12.04-Server. Bei den Windowskisten gibt es einen netten Dialog, der mich Ordner für andere freigeben lässt und auch ansonsten eine Übersicht gibt. Der erste Vorteil: Es gibt keine Größenbeschränkungen (außer dem lokalen Speicher). Außerdem guckt erstmal kein anderer rein, ohne das ich es weiß. Also gebe ich die Daten auch nicht an Dritte weiter.

Beim Linuxserver gibts übrigens erstmal keinen Dialog. War etwas verdutzt, aber laut ps lief der Prozess. Nach etwas recherche stieß ich auf diese Seite. (ich weiß… rtfm… aber welcher typ liest erst die bedienungsanleitung und probiert danach aus?) Habe erstmal ein Passwort für die Seite gesetzt und danach einige Ordner eingerichtet, die ich einst via Dropbox gesynct hatte.

Vor- und Nachteile: Dropbox hat auf dem vServer zuviel RAM an sich gezerrt, weshalb der Server über kurz oder lang (meist innerhalb von Minuten) nicht mehr reagierte und hart auf dem Host rebootet werden musste. In wie weit BitTorrentSync da langfristig besser ist weiß ich noch nicht, aber kurzfristig macht er keine Probleme. Der Nachteil ist, dass man keine Unterordner eines bereits freigegebenen Ordners individuell freigeben kann. Aber daran wird scheinbar schon gearbeitet.

Ich werde mal schauen, was man alles noch machen kann (außer wichtige Daten sichern, indem man es gesynct & verschlüsselt auf verschiedenen Rechner lagert). Und ich werde die Entwicklung rund um das Programm aktiv weiterverfolgen!