Die Glocke

Dieser Artikel ist veraltet und stellt nicht den aktuellen Stand dar.
Es existiert ein neuer Betreiber, der eine pakistanische Küche anbietet.

Jippieh!!! Das ist laut interner Statistik mein 100. Artikel. Hätte gar nicht geglaubt, dass ich soooo lange durchhalte. OK, andere Blogger schaffen diese Zahl locker in ein, zwei Tagen, aber für mich ist es dennoch ein Meilenstein.

Aber zurück zum Thema: Heute war die Qual der Wahl. War es doch unser letzter Tag, an dem wir Ilmenaus Mittagstische durchprobieren wollten und waren doch noch soooo viele Möglichkeiten offen, die wir nicht kannten. Meine Begleitung entschied daher kurz und knapp: Es geht ins Dingslebener Haus. Hier, an der ehemaligen B 4 gelegen, residiert seit kurzem ein Ungar. Bis zum letzten Jahr war dieser noch in der Glocke, in der Karl-Zink-Straße zu finden. Doch Gerüchteweise gab es Meinungsverschiedenheiten mit dem dortigen Vermieter. Wen wunderts, waren doch schon vorher die Besitzer des Puszta-Bistros in der Glocke Gastwirte und haben sich mit ihm überworfen. Wer mehr erfahren will, sollte mal in einer ruhigen Minute der Wirtin im Puszta-Grill auf den Zahn fühlen. Aber bringt etwas Zeit mit ;).

Erster Eindruck

Von außen sieht es noch aus, als wäre hier ein gut bürgerliches deutsches Restaurant drin. Leider viel gleich der Mangel an geeigneten Anschlussmöglichkeiten für den Drahtesel auf :(.

Im Restaurant eingetreten stolpert man schon an der Theke über eine nette Bedienung, die einem den Weg zum Gastraum weißt. Der Gastraum ist mit sehr viel getrockneten Gewürzen (Knoblauch & Paprika) ausgeschmückt, sowie einigen Karten, Bildern und Utensilien (wie der Peitsche über unserem Tisch :D). Ansonsten ein sehr gepflegter Eindruck.

Der Mittagstisch

Von Außen ist es nicht zu erkennen, aber es gibt eine spezielle Mittagskarte. Hier werden verschiedene Gerichte für wenig Geld angeboten. Im Gegensatz zu den bisherigen Restaurants in dieser Woche, gab es kein festes Tagesessen. Zur Auswahl standen mehrere Suppen für bis zu drei Euro, sowie Hauptessen, für meist fünf Euro. Zum Hauptmenü konnte man sich außerdem eine Beilage kostenlos dazubestellen.

Wir entschieden uns für gebackenes Kotlett und Steak im Biermantel, dazu jeweils Wedges (was hier Steak-Kartoffeln heißt), bzw. Bratkartoffeln und jeder ein Getränk.

Das Essen kam zügig und machte satt! Es war liebevoll mit einer kleinen Salatbeilage angerichtet und schmeckte super! Meine Begleitung hatte mit den letzten Steak-Kartoffeln gut zu kämpfen.

Am Ende zeigten sich noch einzelne sprachliche Barrieren beim bezahlen, die wir aber gekonnt umschiffen konnten. Das Essen mit Getränk kostete 6,- Euro und n bissl Trinkgeld. Hier werden wir sicherlich auch in Zukunft noch ein paar mal vorbeischauen!

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