Vesper mit Glaubenszeugnis

In der Jenaer Gemeinde St. Johann Baptist feiert man, seit ich denken kann, in der Advents-, Fasten- und Osterzeit sonntags eine gemeinsame Vesper. In den vergangenen Jahren wurde die Andacht immer weniger besucht. Höhepunkte waren nur noch die Festvespern am 1. Weihnachtsfeiert und am Ostersonntag (Pfingsten gibt es eine ökumenische Andacht).

In diesem Jahr wartet die Gemeinde mit einer neuen Idee auf, die bisher sehr gut angenommen wird. Nach der Lesung (und dem Antwortgesang) gibt ein junger Katholik aus der Gemeinde ein Glaubenszeugnis ab. Sprich, er/sie erzählt, warum er glaubt.

Die Idee ist vor allem darum gut, da manche gar nicht wissen, warum sie glauben. Sie sind schon immer in diesem Glauben, in der Familie aufgewachsen, und haben eigentlich nie darüber nachgedacht. Andere wiederum können (insbesondere, wenn man von netten StuRa-Mitgliedern* mal wieder konfrontiert wird, warum sie an so einen Blödsinn glauben) nur schwer in Worte fassen, was ihnen der Glaube bedeutet.

Die Aktion scheint gut anzukommen. Die Anzahl der Vesperbesucher nimmt deutlich zu und das Durchschnittsalter, zu den vergangen Jahren, ab. Vielleicht nehmen auch andere Gemeinden sich an dieser Aktion ein Beispiel…

Leider ist am kommenden Sonntag bereits das letzte Glaubensbekenntnis. Hoffentlich wird die Aktion im kommenden Jahr (oder im Advent) fortgeführt.


*: Nicht alle StuRa-Mitglieder sind so, jedoch sind mir persönlich vor allem aus diesem Gremium solche Menschen bekannt.

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